Meine persönlichen Daten im Internet: Wie kann ich sie schützen?

23 juni, 2024

In einer Welt, in der digitale Daten ständig fließen, gewinnt der Schutz persönlicher Daten zunehmend an Bedeutung. Identitätsdiebstahl und Datenschutzverletzungen sind ernsthafte Gefahren, die jeden von uns unmittelbar betreffen können. Daher ist es unerlässlich, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Privatsphäre zu wahren. Persönliche Daten wie Namen, Telefonnummern, Bilder sowie sensiblere Informationen wie Kreditkartennummern und Bankdaten müssen sorgsam behandelt werden. Informationen, die einmal ins Internet gelangen, sind weltweit zugänglich und lassen sich nur schwer wieder löschen.

Aktualisiert: 23 juni, 2024

Datenschutzprinzipien verstehen

Grundsätze des Datenschutzes in der Schweiz

Die Grundsätze des Datenschutzes sind auch in der Schweiz von herausragender Bedeutung, um die Privatsphäre und die Rechte von Individuen im digitalen Zeitalter zu wahren. Ähnlich wie in Deutschland und der Europäischen Union, sind diese Prinzipien in der Schweiz durch das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) festgelegt und gesetzlich verankert.

In der Schweiz sind die Grundsätze des Datenschutzes auf eine Weise gestaltet, die die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Organisationen und Unternehmen regelt. Das DSG legt klare Vorschriften fest, die sicherstellen, dass persönliche Daten nur für vorher festgelegte und legitime Zwecke erhoben und verarbeitet werden. Gleichzeitig wird betont, dass die Einwilligung der betroffenen Person, ähnlich wie in der DSGVO, in vielen Fällen erforderlich ist. Die Sicherheit der Daten und die Rechenschaftspflicht sind weitere Schlüsselaspekte, die in der schweizerischen Datenschutzgesetzgebung betont werden.

Die Schweiz hat auch enge Beziehungen zur Europäischen Union in Bezug auf Datenschutzfragen. Sie hat sich bemüht, die Datenschutzstandards an die DSGVO anzupassen, um einen reibungslosen Datenaustausch zwischen der Schweiz und der EU sicherzustellen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Grundsätze des Datenschutzes, um die Privatsphäre und die Rechte der Bürger in der digitalen Welt zu schützen, unabhängig von ihrer geografischen Lage.

Rechtsgrundlagen für Datenschutz in der Schweiz

Die Rechtsgrundlagen für den Datenschutz in der Schweiz sind hauptsächlich im Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) verankert. Dieses Gesetz bildet das Fundament für den Schutz personenbezogener Daten in der Schweiz.

Es legt die Grundsätze und Regelungen fest, nach denen Organisationen und Unternehmen personenbezogene Daten behandeln müssen. Dabei sind einige der wichtigsten Aspekte:

  1. Zweckbindung: Das DSG schreibt vor, dass personenbezogene Daten nur für vorher festgelegte und legitime Zwecke verwendet werden dürfen. Diese Zweckbindung stellt sicher, dass Daten nicht ohne Zustimmung für andere Zwecke genutzt werden.
  2. Datenminimierung: Es ist wichtig, dass nur die für den jeweiligen Verarbeitungszweck notwendigen Daten erfasst werden. Das DSG betont die Erfassung von minimalen Datenmengen.
  3. Einwilligung: Ähnlich wie in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU, legt das DSG großen Wert auf die Einwilligung der betroffenen Person in vielen Datenverarbeitungsfällen.
  4. Datensicherheit: Die Sicherheit der personenbezogenen Daten ist ein zentrales Anliegen des DSG. Es fordert geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um die Daten vor unbefugtem Zugriff und Verlust zu schützen.
  5. Rechenschaftspflicht: Organisationen und Unternehmen sind verpflichtet, nachzuweisen, dass sie die Datenschutzgrundsätze einhalten. Dies schafft Transparenz und Rechenschaftspflicht.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Schweiz enge Beziehungen zur Europäischen Union in Bezug auf Datenschutzfragen unterhält. Obwohl sie nicht Mitglied der EU ist, hat die Schweiz Anpassungen vorgenommen, um ihre Datenschutzgesetzgebung an die DSGVO anzunähern, um einen reibungslosen Datenaustausch zwischen der Schweiz und der EU sicherzustellen. Somit sind die Rechtsgrundlagen für den Datenschutz in der Schweiz eng mit internationalen Standards und Verpflichtungen verbunden.

Maßnahmen zum Schutz persönlicher Daten

Starke Passwörter verwenden

Sicherheit im Internet beginnt oft mit der Wahl eines starken Passworts. Bitte machen sie nicht den selben Fehler und erstellen "typische" Passwörter wie  "123456", "123456789" und "password". Ein NO GO!

Hier sind einige Beispiele und Tipps, wie Sie sichere Passwörter erstellen können:

  1. Langes Passwort: Längere Passwörter sind in der Regel sicherer. Versuchen Sie, ein Passwort zu wählen, das mindestens 12 Zeichen lang ist.
  2. Kombinationen nutzen: Verwenden Sie eine Mischung aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Zum Beispiel: "Stark3!Passwort".
  3. Keine persönlichen Informationen: Vermeiden Sie Passwörter, die persönliche Informationen wie Namen, Geburtsdaten oder Wörter aus dem Wörterbuch enthalten. Hacker können solche Informationen leicht erraten.
  4. Passwortmanager verwenden: Ein Passwortmanager kann starke, zufällig generierte Passwörter erstellen und speichern. So müssen Sie sich keine komplexen Passwörter merken.
  5. Einzigartige Passwörter für jeden Dienst: Verwenden Sie für jedes Online-Konto ein einzigartiges Passwort. So ist das Risiko begrenzt, falls ein Passwort kompromittiert wird.

Beachten Sie diese Tipps, um die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten im Internet zu erhöhen.

passwort knacken

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Die 2FA bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, indem sie einen zweiten Authentifizierungsschritt erfordert, nachdem das

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine hochwirksame Methode, um die Sicherheit Ihrer Online-Konten zu erhöhen. Sie bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, indem sie einen zweiten Authentifizierungsschritt erfordert, nachdem das Passwort eingegeben wurde.

Dieser zweite Faktor kann auf verschiedene Arten realisiert werden, darunter:

  1. SMS-Codes: Nach der Eingabe des Passworts erhalten Sie einen Einmal-Code per SMS auf Ihr Mobiltelefon, den Sie eingeben müssen.
  2. Authentifizierungs-Apps: Sie können eine Authentifizierungs-App wie Google Authenticator oder Authy verwenden, um Einmal-Codes zu generieren, die alle 30 Sekunden ablaufen.
  3. Hardware-Token: Ein physisches Gerät, das einen sicheren Code generiert und eingegeben werden muss.

Die 2FA macht es erheblich schwieriger für Unbefugte, auf Ihr Konto zuzugreifen, selbst wenn sie Ihr Passwort kennen. Selbst wenn ein Angreifer Ihr Passwort durch Phishing oder andere Methoden erlangt, wird er den zweiten Authentifizierungsschritt nicht abschließen können.

Es ist daher dringend empfohlen, die 2FA für Ihre Online-Konten zu aktivieren, um die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten zu gewährleisten.

phishing

Vorsicht bei der Datenfreigabe

Vorsicht bei Datenfreigabe ist von entscheidender Bedeutung, um Ihre Privatsphäre und Ihre persönlichen Informationen/Daten im Internet zu schützen.

In einer Welt, in der soziale Medien immer wieder wichtige Rolle spielen, ist es wichtig, sehr bewusst mit persönlichen Daten umzugehen. Hier sind einige wichtige Überlegungen:

  1. Soziale Medien: Seien Sie sich bewusst, welche persönlichen Informationen Sie auf sozialen Plattformen teilen. Überlegen Sie, ob es notwendig ist, sensible Daten wie Geburtsdaten, Adressen oder Telefonnummern öffentlich zu machen. Oft können Einstellungen zur Privatsphäre genutzt werden, um den Zugriff auf diese Informationen einzuschränken.
  2. Phishing-Erkennung: Seien Sie wachsam gegenüber Phishing-Versuchen. Betrüger geben sich oft als vertrauenswürdige Unternehmen oder sogar Freunde aus, um an Ihre Daten zu gelangen. Achten Sie auf verdächtige E-Mails, Links und Nachrichten und teilen Sie niemals sensible Informationen aufgrund einer unerwarteten Anfrage.
  3. Datenminimierung: Geben Sie nur die Informationen preis, die unbedingt notwendig sind. Je weniger persönliche Daten Sie online teilen, desto geringer ist das Risiko, dass sie in die falschen Hände geraten.
  4. Starke Passwörter und 2FA: Nutzen Sie starke Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Ihre Konten, um zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten.

Durch vorsichtige Datenfreigabe und Ihre Wachsamkeit gegenüber potenziellen Bedrohungen können Sie dazu beitragen, Ihre persönlichen Informationen online zu schützen und Ihre digitale Sicherheit zu erhöhen. Denken Sie immer daran, dass der Schutz Ihrer Privatsphäre von entscheidender Bedeutung ist.

Verschlüsselung nutzen

Die Nutzung von Verschlüsselungstechnologien ist ein unverzichtbarer Schutzmechanismus, um die Sicherheit Ihrer Daten im digitalen Zeitalter zu gewährleisten. Technologien wie SSL/TLS und End-to-End-Verschlüsselung spielen hier eine zentrale Rolle.

SSL/TLS, das für Secure Sockets Layer und Transport Layer Security steht, verschlüsselt Daten während der Übertragung zwischen Ihrem Webbrowser und einer Website. Dies gewährleistet, dass Ihre sensiblen Daten, wie Passwörter oder Kreditkartendaten, sicher über das Internet übertragen werden und vor neugierigen Blicken geschützt sind.

End-to-End-Verschlüsselung, wie sie beispielsweise in Messaging-Apps wie WhatsApp verwendet wird, gewährleistet, dass nur Sie und der beabsichtigte Empfänger Ihre Nachrichten entschlüsseln können. Selbst der Dienstanbieter hat keinen Zugriff auf den Inhalt Ihrer Kommunikation.

Die Verwendung von Verschlüsselungstechnologien ist ein wirksamer Schutzschild, um Ihre Daten während der Übertragung und Speicherung vor unbefugtem Zugriff zu bewahren.

Es ist ratsam, sich dieser Methoden zu bedienen, um die Vertraulichkeit und Integrität Ihrer persönlichen Informationen zu gewährleisten.

Aktualisierte Software und Sicherheits-Apps

Die Aktualisierung von Software und die Verwendung von Sicherheits-Apps sind entscheidende Schritte, um die Sicherheit Ihres digitalen Lebens zu gewährleisten.

Ein veraltetes Betriebssystem oder veraltete Anwendungen können Sicherheitslücken aufweisen, die von Cyberkriminellen ausgenutzt werden können. Regelmäßige Updates stellen sicher, dass bekannte Schwachstellen geschlossen werden und Ihre Daten vor potenziellen Bedrohungen geschützt sind.

Sicherheits-Apps, wie Antiviren-Software, bieten eine zusätzliche Verteidigungsebene. Sie scannen Ihr System nach Malware und schützen vor schädlichen Dateien, die Ihren Computer gefährden könnten. Die Nutzung solcher Anwendungen hilft, Bedrohungen zu erkennen und zu neutralisieren, bevor sie Schaden anrichten können.

Diese Maßnahmen tragen dazu bei, Ihr digitales Leben vor Viren, Malware und anderen Bedrohungen zu schützen.

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Regelmäßige Datensicherung

Regelmäßige Datensicherung ist von entscheidender Bedeutung, um den Verlust wertvoller Informationen zu vermeiden. Ob durch Hardware-Ausfälle, Malware oder menschliche Fehler - Datenverlust kann verheerende Folgen haben.

Durch regelmäßige Backups auf externen Festplatten oder in der Cloud können Sie sicherstellen, dass wichtige Dateien und Dokumente jederzeit wiederhergestellt werden können. Dies bietet nicht nur Schutz vor unvorhergesehenen Katastrophen, sondern auch vor Ransomware-Angriffen oder Datenkorruption. Es ist eine einfache, aber äußerst wirksame Maßnahme zur Sicherung Ihrer digitalen Lebenswerte.

Nutzung eines VPN (Virtual Private Network)

Die Nutzung eines VPN (Virtual Private Network) ist eine wirksame Methode, um Ihre Online-Privatsphäre und Sicherheit im Internet zu schützen.

Ein VPN verschlüsselt Ihre Internetverbindung und verbirgt bzw. ändert Ihre IP-Adresse, wodurch Ihre Online-Aktivitäten und persönliche Daten vor neugierigen Blicken geschützt werden. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie öffentliche Wi-Fi-Netzwerke verwenden, da diese oft anfällig für Hackerangriffe sind.

HINWEIS:

Ihre aktuelle IP-Adresse
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ISP:
 

Ausser zur Datenverschlüsselung bietet ein VPN auch andereVorteile. Zum Beispiel können Sie damit Ihre virtuelle Position ändern und auf geo-eingeschränkte Inhalte zugreifen, Sie umgehen damit also quasi das Geo-Blocking. Wenn Sie beispielsweise in der Schweiz sind, können Sie über einen VPN-Server in die USA auf US-Inhalte zugreifen, die normalerweise für Sie nicht verfügbar wären, z.B. auf Inhalte vom Netflix USA Stream oder auf HBO MAX Schweiz.

Beispiele für exzellente VPN-Dienste sind:

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Diese im Ranking aufgeführten Dienste bieten eine sichere Verschlüsselung, schnelle Verbindungen und eine Vielzahl von Servern in verschiedenen Ländern.

Indem Sie ein VPN verwenden, schützen Sie nicht nur Ihre Privatsphäre, sondern gewinnen auch Zugriff auf ein globales Netzwerk ohne Einschränkungen hinsichtlich Ihrer geografischen Lage.

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Online-Verhalten und soziale Medien

Datenschutzeinstellungen in sozialen Netzwerken

Datenschutzeinstellungen in sozialen Netzwerken sind von zentraler Bedeutung, um Ihre persönlichen Daten in der digitalen Welt zu schützen. Indem Sie diese Einstellungen anpassen, gewinnen Sie die Kontrolle darüber, welche Details Ihres Lebens online für andere sichtbar sind und wer darauf Zugriff hat.

Sie können entscheiden, ob Ihre Beiträge und Fotos öffentlich oder nur für ausgewählte Freunde sichtbar sind. Dies kann zur Vermeidung von unerwünschten Kontakten, Datenschutzverletzungen und Identitätsdiebstahl beitragen.

Ihre Privatsphäre sollte in Ihren Händen liegen, und das Anpassen Ihrer Datenschutzeinstellungen in sozialen Netzwerken ist ein effektiver Weg, um dieses wichtige Ziel zu erreichen. Sie können sogar entscheiden, ob Ihre Suchergebnisse in Suchmaschinen angezeigt werden sollen und wer Ihre persönlichen Informationen sehen kann.

Denken Sie daran, Ihre Datenschutzeinstellungen regelmäßig zu überprüfen, da Plattformen und deren Datenschutzrichtlinien sich ändern können.

Vorsicht bei öffentlichen Beiträgen und Fotos

Es ist von entscheidender Bedeutung, bei öffentlichen Beiträgen und Fotos in sozialen Netzwerken äußerst vorsichtig zu sein. Bedenken Sie stets, dass diese Inhalte dauerhaft im Internet verbleiben und möglicherweise von jedermann eingesehen werden können.

Denken Sie darüber nach, welche Informationen und Bilder Sie teilen, denn selbst wenn Sie sie später löschen, könnten sie bereits von anderen kopiert oder gespeichert worden sein.

Seien Sie selektiv und bedacht in Ihrem Online-Verhalten. Reflektieren Sie, wie Ihre Beiträge Ihre digitale Identität und Reputation beeinflussen könnten.

Bedenken Sie, dass öffentliche Posts potenziell Auswirkungen auf Ihre berufliche Karriere und persönliche Beziehungen haben können. Achten Sie auf den Schutz Ihrer Privatsphäre und denken Sie zweimal darüber nach, bevor Sie persönliche Informationen und Bilder online teilen.

Datenschutz in E-Mails

Datenschutz in E-Mails ist von grundlegender Bedeutung, da sie häufig für den Austausch sensibler Informationen genutzt werden. Um Ihre E-Mail-Kommunikation sicherer zu gestalten, sollten Sie sichere E-Mail-Dienste nutzen, die eine Verschlüsselung bieten. Stellen Sie sicher, dass Sie komplexe Passwörter verwenden und diese regelmäßig ändern.

Seien Sie äußerst vorsichtig bei E-Mail-Anhängen und Links, da diese oft von Cyberkriminellen genutzt werden, um Phishing-Angriffe durchzuführen.

Überprüfen Sie immer die Absenderadresse, bevor Sie auf Links oder Anhänge klicken. Geben Sie niemals persönliche oder finanzielle Informationen preis, es sei denn, Sie sind sich absolut sicher, dass die E-Mail legitim ist.

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Schutz vor Identitätsdiebstahl

Überwachung von Kreditberichten

Eines der auffälligsten Beispiele für Kreditmissbrauch ist der Fall des Einzelhändlers Target im Jahr 2013. Hackern gelang es, in die Computersysteme von Target einzudringen und die Kreditkarteninformationen von etwa 40 Millionen Kunden zu stehlen. Dieser Vorfall führte zu beträchtlichen finanziellen Verlusten für die Betroffenen und verdeutlichte die Dringlichkeit der Kreditüberwachung.

Ein weiteres anschauliches Beispiel ist der Fall des Equifax-Datenlecks im Jahr 2017. Bei dieser Verletzung wurden die persönlichen Informationen von etwa 147 Millionen Amerikanern gestohlen, einschließlich ihrer Kreditinformationen. Dieser Vorfall führte zu beträchtlichen Fällen von Identitätsdiebstahl und zeigte die Notwendigkeit einer regelmäßigen Überwachung von Kreditberichten auf.

Umgang mit sensiblen Dokumenten

Ein Beispiel aus der Vergangenheit, das die Bedeutung des sicheren Umgangs mit sensiblen Dokumenten verdeutlicht, ist der "Case of the Missing Laptop" im Jahr 2006.

Damals verlor ein Mitarbeiter des US-amerikanischen Ministeriums für Veteranenangelegenheiten einen Laptop, auf dem die persönlichen Informationen von rund 26,5 Millionen Kriegsveteranen und aktiven Militärangehörigen gespeichert waren. Dieser Vorfall führte zu einer der größten Datenpannen in der Geschichte der USA.

Da der Mitarbeiter das Laptop unbeaufsichtigt in seinem Auto gelassen hatte, waren die persönlichen Daten der Veteranen und Militärangehörigen in Gefahr. Dieser Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit, sensible Dokumente und elektronische Geräte, die solche Informationen enthalten, sicher aufzubewahren und zu schützen, um Datenschutzverletzungen und Identitätsdiebstahl zu verhindern.

In diesem Fall führte die fahrlässige Handhabung zu schwerwiegenden Konsequenzen und verdeutlicht, wie wichtig es ist, Maßnahmen zum Schutz persönlicher Informationen zu ergreifen.

Sicherer Umgang mit persönlichen Informationen

Ein exemplarisches Ereignis in der Vergangenheit, das die kritische Bedeutung des sorgfältigen Umgangs mit sensiblen Dokumenten/Informationen illustriert, ist der Fall von Edward Snowden im Jahr 2013.

Snowden, ein ehemaliger Mitarbeiter der National Security Agency (NSA), enthüllte Tausende geheimer Dokumente, die umfangreiche Überwachungsprogramme der Regierung aufdeckten. Diese Enthüllungen schickten Schockwellen durch die weltweite Datenschutzdebatte und führten zu erheblichen Konsequenzen.

Das Beispiel zeigt, wie brisante Informationen, die nicht angemessen geschützt werden, in die falschen Hände geraten können. Der Fall Snowden dient als mahnendes Beispiel dafür, dass Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen gleichermaßen die Sicherheit und den Datenschutz ihrer Dokumente gewährleisten müssen, um die Integrität und Privatsphäre zu schützen und den Missbrauch von Informationen zu verhindern.

Datenschutz im Internet der Dinge (IoT)

Gerätesicherheit und Datenschutz

Die Sicherheit Ihrer IoT-Geräte ist von entscheidender Bedeutung, um Datenschutzverletzungen zu verhindern. Standardpasswörter, die von Herstellern bereitgestellt werden, sind oft schwach und leicht zu knacken.

Ein Beispiel, das die Wichtigkeit unterstreicht, ist der Mirai-Botnet-Angriff im Jahr 2016. Tausende IoT-Geräte, darunter Kameras und Router, wurden von Hackern übernommen, weil ihre Standardpasswörter nicht geändert wurden. Dies führte zu massiven Datenschutzverletzungen und einer erheblichen Störung des Internets.

Um solche Vorfälle zu verhindern, sollten Sie die Sicherheitseinstellungen Ihrer IoT-Geräte überprüfen und Standardpasswörter sofort ändern. Dieser einfache Schritt erhöht die Gerätesicherheit erheblich und schützt Ihre persönlichen Daten vor unbefugtem Zugriff und Missbrauch.

Kontrolle über persönliche IoT-Geräte

Behalten Sie die Kontrolle über Ihre vernetzten Geräte und beschränken Sie die Datenfreigabe. Die Kontrolle über persönliche IoT-Geräte ist entscheidend, um Datenschutz und -sicherheit zu gewährleisten.

Beispiele wie der Ring-Kameravorfall im Jahr 2019 verdeutlichen die Wichtigkeit dieser Maßnahmen. Hacker erlangten unbefugten Zugriff auf Ring-Überwachungskameras und belästigten die Bewohner. Dies zeigt, wie mangelnde Kontrolle und Datenschutz zu erheblichen Eingriffen in die Privatsphäre führen können.

Datenschutz im beruflichen Kontext

Verantwortung von Arbeitgebern und Mitarbeitern

Arbeitgeber und Mitarbeiter tragen eine gemeinsame Verantwortung, wenn es um den Schutz sensibler Daten von Kunden und Geschäftspartnern geht.

Die Datenschutzverletzungen der Vergangenheit, wie der Facebook-Cambridge-Analytica-Skandal, unterstreichen die Dringlichkeit dieser Aufgabe.

Arbeitgeber müssen angemessene Sicherheitsmaßnahmen und Schulungen bereitstellen, um die Mitarbeiter für Datenschutzbelange zu sensibilisieren.

Nutzung von VPNs und sicherer Verbindungen

In beruflichen Situationen kann die Nutzung eines VPNs und sicherer Verbindungen den Datenschutz verbessern.

Die Nutzung eines VPNs (Virtual Private Network) und sicherer Verbindungen ist in beruflichen Kontexten von großer Bedeutung, um den Datenschutz zu optimieren. Insbesondere bei der Übertragung sensibler Daten über unsichere Netzwerke, wie öffentliches WLAN, können VPNs die Privatsphäre gewährleisten.

Ein Beispiel dafür ist die Zunahme von Cyberangriffen im Homeoffice während der COVID-19-Pandemie. Angestellte, die auf sensible Unternehmensdaten zugreifen, sollten sicherstellen, dass ihre Verbindung über ein VPN verschlüsselt ist, um Datenleaks zu verhindern.

Dies ist eine effektive Maßnahme, um sensible Daten zu schützen und die Einhaltung der Datenschutzrichtlinien zu gewährleisten, insbesondere in Situationen, in denen Remote-Arbeit zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Empfehlung: Testen Sie ExpressVPN gegen Datenleaks. Falls Sie andere gute VPN-Anbieter suchen, bitte bestevpnanbieter besuchen.

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Rechte und Beschwerdemöglichkeiten

Rechte nach DSG

Das Datenschutzgesetz (DSG) gewährt wichtige Rechte im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten.

Dazu zählen das Recht auf Zugriff auf Ihre eigenen Daten, um festzustellen, welche Informationen über Sie gespeichert sind. Sie haben auch das Recht, ungenaue Daten korrigieren zu lassen und Daten zu löschen, sofern keine rechtlichen Gründe dagegensprechen. Diese Rechte ermöglichen es den Individuen, die Kontrolle über ihre persönlichen Informationen zu behalten.

Diese Rechte gelten nicht nur in der Schweiz, sondern auch in der Europäischen Union, sondern auch in der Schweiz. Darüber hinaus haben Sie das Recht, bei Datenschutzverletzungen oder Bedenken über die Datenverarbeitung bei den Datenschutzbehörden in der EU und der Schweiz Beschwerde einzulegen. Diese Stellen sind dafür verantwortlich, den Schutz der Datenschutzrechte zu gewährleisten.

Fazit

Datenschutzgesetz

Die Sicherheit unserer persönlichen Daten im Internet ist von entscheidender Bedeutung angesichts der wachsenden Digitalisierung und der verstärkten Online-Aktivitäten. Um unsere Privatsphäre zu wahren und uns vor potenziellen Risiken zu schützen, müssen wir proaktiv handeln. Das beginnt mit dem Verständnis der Datenschutzbestimmungen und unserer Rechte gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSG).

Die Verwendung starker Passwörter, regelmäßige Aktualisierungen und der Einsatz von Zwei-Faktor-Authentifizierung sind grundlegende Schritte zur Sicherung unserer Online-Konten. Die Überwachung unserer Kreditberichte und die sichere Aufbewahrung sensibler Dokumente schützen uns vor finanziellen Risiken und Identitätsdiebstahl. In beruflichen Situationen tragen die Nutzung von VPNs - ExpressVPN - und sicheren Verbindungen sowie die Schulung von Mitarbeitern zur Sicherheit unserer Daten bei.

Zusätzlich gewährt uns die DSG wichtige Rechte im Zusammenhang mit unseren persönlichen Informationen. Diese Rechte gelten nicht nur in der EU, sondern auch in der Schweiz. Im Falle von Datenschutzverletzungen oder Bedenken stehen Datenschutzbehörden als Anlaufstelle zur Verfügung.

Insgesamt ist der Schutz persönlicher Daten im Internet eine gemeinsame Verantwortung, die von Unternehmen, Mitarbeitern und Privatpersonen geteilt wird. Durch das Verständnis der Datenschutzprinzipien, das Einhalten bewährter Sicherheitspraktiken und die konsequente Anwendung dieser Maßnahmen können wir unsere digitale Privatsphäre wirksam schützen.

Quellen und weiterführende Informationen

Für weitere Informationen und Ressourcen zum Datenschutz im Internet können Sie auf Literatur, Webseiten und Expertenratschläge zurückgreifen:

*Bitte beachten Sie, dass die Datenschutzgesetze und -vorschriften je nach Land variieren können. Informieren Sie sich daher immer über die spezifischen Bestimmungen in der Schweiz bzw. Deutschland, um Ihre persönlichen Daten sicher und geschützt zu halten.

Unsere Mission

Unsere Mission:

"Unser Ziel bei Beste VPN Anbieter ist es, die besten VPNs zum Schutz Ihrer Privatsphäre und des Internets bereitzustellen."

Wir glauben an:

  • Anwender brauchen Werkzeuge, um ihre Daten online zu schützen. Dieses Werkzeug existiert bereits: Es ist ein virtuelles privates Netzwerk (VPN)
  • Privatsphäre im Internet ist ein Grundrecht
  • Technologischer Fortschritt ist unvermeidlich
  • VPNs sind für jeden da, um das digitale Leben sicherer zu machen
  • Ehrliche und leicht verständliche Bewertungen

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